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Im August 1967 wurde die Kreissonderschule in Suhlendorf (Schule für Lernbehinderte) gegründet. Sie begann ihre heilpädagogische Arbeit mit zwei Klassen in dem Gebäude der alten Volksschule (genannt Hindenburgschule).
Der Einzugsbereich umfasste viele Jahre die Samtgemeinde Rosche mit den Grundschulen in Rosche, Rätzlingen, Stöcken und Suhlendorf sowie Bad Bodenteich mit den Grundschulen in Bad Bodenteich, Lüder und Soltendieck. Erst im Jahr 2004 wurde er ausgeweitet auf die Samtgemeinde Wrestedt mit den Grundschulen in Wrestedt und Wieren, um den Schulstandort zu sichern.
49 Schülerinnen und Schüler wurden in den ersten beiden Klassen von zwei Lehrern und einer nebenamtlichen Lehrkraft unterrichtet. Im Zeitraum von 40 Jahren seit der Gründung schwankte die Zahl der Schülerinnen und Schüler von Jahr zu Jahr. 1967 mit 49 beginnend, erreichte sie 1971 mit 131 Schülerinnen und Schülern den höchsten Stand und ging bis 1987/88 auf 44 zurück. Zurzeit pendelt ihre Anzahl zwischen 45 und 65.
Bis 1981 wurde diese Schule Kreissonderschule Suhlendorf genannt. Sie war die einzige Schule für Lernbehinderte im Kreis Uelzen die keinen Schulnamen hatte. Der eher negativ besetzte Begriff „Sonderschule“ sollte nach Möglichkeit auf Zeugnissen und anderen schulischen Bescheinigungen nicht unbedingt im Vordergrund stehen. Die Konferenz entschied sich, die Schule nach dem bekannten Jugendschriftsteller Erich Kästner zu benennen.
In einer Feierstunde am 27.02.1981 erhielt die Kreissonderschule Suhlendorf den Namen.
„Erich Kästner Schule“
Im Juni 2007 feierte sie ihr 40-jähriges Bestehen und darf sich nunmehr zu Recht Förderzentrum nennen.
Als Motto hat sich die Schule den Spruch Erich Kästners „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ ausgewählt.
Es ist unser Ziel, die Kinder dahin zu erziehen, dass sie sich für ihren Nächsten aktiv einsetzen und ihre Umwelt schützen.
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